Gesamtschule Rheydt-Mülfort, ☎ 02166 946670, 

Das Entschuldigungsverfahren in der Sekundarstufe II


1) Entschuldigung im Krankheitsfall

  • Am ersten Fehltag wird die Schule telefonisch informiert.
  • Das Entschuldigungsformular wird der Beratungslehrerin/dem Beratungslehrer unmittelbar nach der Fehlzeit unaufgefordert zur Genehmigung vorgelegt.
  • Danach wird es den Fachlehrern zum Abzeichnen vorgelegt. Diese machen einen entsprechenden Vermerk in ihren Kursmappen. Die endgültige Entscheidung über die Akzeptanz der Entschuldigung bleibt der jeweiligen Fachlehrerin/dem jeweiligen Fachlehrer überlassen. Grundsätzlich ist es allerdings wünschenswert, sich den Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern anzuschließen.
  • Das Entschuldigungsverfahren muss innerhalb von zwei Wochen bei den Beratungslehrer*innen abgeschlossen sein.
  • Das vollständig ausgefüllte Formular wird von den Schülerinnen und Schülern aufbewahrt. Es kann im Zusammenhang mit den Zeugnissen wichtig sein, die Unterschriften der Lehrerinnen und Lehrer nachweisen zu können.
  • Fehlzeiten, die im Rahmen von schulischen Aktivitäten entstehen, wie z.B. bei Klausurterminen, pädagogischen Gesprächen, Exkursionen, Austauschen o.ä., werden ebenfalls von den Kurslehrern im Kursheft notiert, erscheinen aber nicht auf dem Zeugnis.
  • Bei auffällig hohen Fehlzeiten kann die Schule eine Attestpflicht verhängen. Diese wird der Schülerin/dem Schüler schriftlich mitgeteilt. Durch die Attestpflicht ist die Schülerin/der Schüler nur noch dann entschuldigt, wenn ein ärztliches Attest vorliegt.
  • Zudem sollte bedacht werden, dass unentschuldigte Fehlstunden mit ungenügend bewertet werden und in die mündliche Note mit eingerechnet werden.

2) Verfahren bei Klausuren

  • Am Tag einer Klausur informiert der Schüler/die Schülerin die Beratungslehrerin bzw. den Beratungslehrer vor 07.55 Uhr per E-Mail. Die dazu zu benutzenden E-Mail-Adressen der Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sind auf dem Klausurplan veröffentlicht.
  • Am nächstmöglichen Beratungstermin nach Wiedererscheinen muss den Beratungslehrer/innen die Entschuldigung und ein ärztliches Attest vorgelegt werden, damit ein Nachschreibtermin eingerichtet werden kann.
  • Wird dieses Verfahren nicht eingehalten, kann kein Nachschreibtermin festgesetzt werden und die Klausur ist wegen selbstverantwortet nicht erbrachter Leistung mit ungenügend zu bewerten.

3) Beurlaubungen

  • Möchte eine Schülerin/ein Schüler zur Wahrnehmung wichtiger außerschulischer Termine (z. B. Führerscheinprüfung, Vorstellungsgespräch,  ...) beurlaubt werden, so muss dies sofort bei Bekanntwerden des Termins, spätestens eine Woche vorher, formlos aber schriftlich beantragt werden.
  • Die Beurlaubung kann durch die Beratungslehrer genehmigt werden, wenn sie nur einen Tag umfasst. Solche Termine dürfen nicht auf Klausurtage gelegt werden. Sollte dies trotzdem notwendig werden, entscheidet die Abteilungsleitung über die Genehmigung.
  • Nach der Genehmigung informiert die Schülerin/der Schüler mit Hilfe des ausgefüllten Entschuldigungszettels alle Fachlehrerinnen/Fachlehrer bereits im Vorhinein.
  • Über die Beurlaubung für mehr als zwei Tage und über eine Beurlaubung unmittelbar vor und nach Ferien und Ferientagen entscheidet die Schulleitung. Letzteres wird nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt.

4) Verspätungen

  • Erscheint ein Schüler/eine Schülerin verspätet zum Unterricht, wird dieses vom Fachlehrer/von der Fachlehrerin im Kursheft dokumentiert. Im Wiederholungsfall ist dieses Fehlverhalten mit pädagogischen Mitteln zu sanktionieren.