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Schulprogramm der Gesamtschule Rheydt-Mülfort
Stand: November 2011 Download unseres Schulprogramms
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| Persönlichkeitsentwicklung und Zusammenarbeit | |
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Wir legen Wert darauf, Gemeinschaft und Toleranz zu entwickeln und Gleichgültigkeit zu überwinden. Uns ist wichtig, dass unsere SchülerInnen zu kritischen, selbständigen und konstruktiven Menschen unserer Gesellschaft werden. Wir lernen, uns fair auseinander zu setzen und tragfähige Lösungen zu erarbeiten, wir sind füreinander da und sprechen miteinander. SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen arbeiten vertrauensvoll zusammen. Sie organisieren sich in Teams und treffen Entscheidungen gemeinsam. | |
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Die wichtigste und zugleich schwierigste Aufgabe unserer schulischen Arbeit ist die umfassende Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule ab der Klasse 5 besuchen. Sie zu einem ihren Fähigkeiten entsprechenden Abschluss zu führen und sie zu gebildeten, selbstbewussten, kritischen, aufgeschlossenen, lebensfrohen und aktiven Menschen unserer Gesellschaft zu machen, ist nicht nur unser Auftrag, sondern unsere selbstgewählte Verpflichtung. Gemeinsam mit ihren Eltern begleiten wir sie in eine für sie oft komplizierte berufliche und private Zukunft, der sie mit innerer Sicherheit und Gelassenheit begegnen sollen. Wir empfinden diesen Auftrag als dauerhafte Verpflichtung und als einen Prozess stetiger Erneuerung und Veränderung. So bemühen wir uns um die besten Konzepte, die wir im Diskurs mit allen Beteiligten entwickeln, überprüfen und revidieren. Sie sind das Ergebnis des Zusammentreffens von Menschen, die ihren Wissens- und Erfahrungsschatz in die Gestaltung der Gesamtschule Rheydt-Mülfort einbringen. Wir haben bereits Instrumente entwickelt, die dazu beitragen, diese Aufgabe zu erfüllen.
Entwicklungsaufgaben:
Schülerinnen und Schüler müssen noch stärker als bisher in die Gestaltung unserer Schule einbezogen werden.
Auch die positiv entwickelte Elternmitarbeit muss weiter entfaltet werden.
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| Individualisierung und Ganztagsangebote | |
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Wir wollen die Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes voll ausschöpfen. Uns ist es wichtig, dass unsere SchülerInnen attraktive Ganztagsangebote zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung nutzen können. | |
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In der Orientierungsstufe findet die Klassenratsstunde als ausgewiesene Stunde in der Hand beider KlassenlehrerInnen statt. Neben der Erarbeitung der fachbezogenen Lehrpläne für die Unterrichtsfächer der Stundentafel hat die Gesamtschule Rheydt-Mülfort eine Reihe von Konzeptbausteinen entwickelt, die dazu beitragen sollen, dass das individualisierte Lernen und das Fördern der Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers und jeder einzelnen Schülerin entfaltet werden. Der qualifizierte Ganztag ist ein wichtiger Baustein unseres Schulprogramms, er setzt sich zusammen aus:
Die Fachbereiche Sprachen, Kunst/Musik, Naturwissenschaft und Sport haben ihre Zielsetzungen bereits in Konzeptbausteinen niedergelegt (siehe dort). Bei allen Ganztagsangeboten ist die Mitarbeit und Unterstützung durch Eltern und andere ehrenamtliche HelferInnen ausdrücklich erwünscht und wird aktiv unterstützt. Entwicklungsaufgaben:
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| Regeln | |
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Wir entwickeln Regeln und Rituale, die unser Zusammenleben und Arbeiten erleichtern. | |
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Mit der Gründung unserer Schule haben wir Regeln entworfen, die unser schulisches Klima prägen. Wir wollen respektvoll und freundlich miteinander umgehen. Deshalb entwickeln Klassen Gesprächs-, Umgangs- und Arbeitsregeln, die sie einhalten wollen. Die Lehrerkonferenz hat daraus einen Ordnungsrahmen entworfen, der gegebenenfalls auch durch Sanktionen durchgesetzt wird. Um den Zusammenhalt der Klassen zu festigen und Arbeitsräume zu strukturieren, haben wir eine Reihe von Unterrichtsritualen entwickelt, deren Einführung und Beachtung das gesamte Kollegium unterstützt. (Siehe auch WOP-Regeln, Begrüßung in den Klassen, Regeln für die Gruppenarbeit, Klassenrat) Wir schaffen einen Rahmen für eigenverantwortliches Arbeiten und machen Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit einer konstruktiven Arbeitshaltung bewusst. Um den konstruktiven, eigenverantwortlichen Umgang mit Konflikten zu entwickeln, ist das Streitschlichter-Konzept eingeführt worden. Entwicklungsaufgaben:
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| Lernwege | |
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Wir wollen Lernwege beschreiten, die es den SchülerInnen ermöglichen, Probleme zu erkennen und zu lösen. Kooperatives Lernen hat hierbei einen besonderen Stellenwert. Inhalte unterschiedlicher Fachrichtungen werden dabei miteinander verknüpft. Uns ist wichtig, alle Sinne anzusprechen, Lernlust zu wecken und vielfältiges Handeln herauszufordern. | |
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Im Mittelpunkt unserer Arbeit in der Schule steht der Unterricht, dessen Qualitätssicherung und "Guter Unterricht" setzt voraus, dass ein Klima besteht, in dem Offenheit, Kooperations- und Diskussionsbereitschaft sowie Innovation, Experimentierfreude und Neugier möglich und erwünscht sind, das aber auch Irrwege und Scheitern als notwendige Bestandteile von Innovationsprozessen zulässt und auffängt.
Kooperatives Lernen baut darauf auf, dass fachliches und soziales Lernen nicht voneinander zu trennen sind. Diese Abhängigkeit wird immer wieder im Unterricht thematisiert. Adäquate Verhaltensweisen werden erfahrbar gemacht und eingeübt. Dies trägt dazu bei, dass SchülerInnen Verantwortung für sich und andere übernehmen. In den einzelnen Jahrgangsstufenteams herrscht eine offene Diskussionskultur und ein hohes Maß an Autonomie. Begünstigt wird dies durch die geringe Zahl der Teammitglieder und die Konzentration auf nur eine Jahrgangsgruppe. In schwierigen Problemfällen wird die Methode der kollegialen Beratung angewendet. In den Jahrgangsstufenteams werden die halbjährlich stattfindenden Themenwochen geplant, organisiert und ausgewertet; inhaltliche und methodische Schwerpunkte sowie die einzelnen Fachanteile werden abgesprochen und festgelegt. Kontinuierlich fächerverbindend wird in den Fachbereichen Gesellschaftslehre, Arbeitslehre und Naturwissenschaften gearbeitet; hier haben sich die Fachkonferenzen Erdkunde, Geschichte und Politik zur Lernbereichskonferenz Gesellschaftslehre, die Fachkonferenzen Physik, Chemie und Biologie zur Lernbereichskonferenz Naturwissenschaften und die Fachkonferenzen Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft zur Lernbereichskonferenz Arbeitslehre zusammengeschlossen. Die Lernbereichskonferenzen legen bei der Planung des schulinternen Lehrplans fest, welche Fachanteile jeweils in die einzelnen Unterrichtsvorhaben einfließen. Die übrigen Fachkonferenzen haben bei der bisherigen Planung des schulinternen Lehrplans für jeden Jahrgang ein Vorhaben ausgewählt, das fachverbindend gestaltet wird. Bei der Formulierung eines schulinternen Lehrplans durch die einzelnen Fachkonferenzen hat es sich bewährt, die oben genannten Anforderungen an "guten Unterricht" mit Hilfe von Rastern oder Tableaus für jedes einzelne Unterrichtsvorhaben zu dokumentieren. Die Gestaltung einer angenehmen Lernumgebung vollzieht sich in einer Vielzahl von Initiativen und Projekten zur Klassenraum-, Schulgebäude- und Schulgeländegestaltung. Entwicklungsaufgaben:
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| Lernergebnisse | |
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Wir wollen gute Lernergebnisse erzielen. Deshalb wollen wir die Resultate unserer Arbeit immer wieder überprüfen und unsere Konzepte weiter entwickeln. | |
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Die Qualität dessen, was im Unterricht erarbeitet wird, bewährt sich einmal in der öffentlichen Präsentation; auf Assemblies, in Themenwochen, am Tag der offenen Tür und auf schulischen Abendveranstaltungen präsentieren die SchülerInnen zunehmend routiniert und professionell Ergebnisse der unterrichtlichen Arbeit. Zum anderen ist es wichtig, Unterricht mit geeigneten Messverfahren zu evaluieren. Hierzu gehören die erstmals im Schuljahr 1999 durchgeführten Parallelarbeiten und die Eltern-Lehrer-Schüler-Befragung zu unserem Wochenplan-Konzept. Entwicklungsaufgaben:
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| Umwelt | |
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Uns ist es wichtig, dass wir unsere Umwelt achten und entsprechend handeln. | |
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Wir sind der Auffassung, dass es für die Schülerinnen und Schüler wichtig ist, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Nur so können sie eine emotionale Beziehung zur natürlichen Umwelt aufbauen und sie als etwas Schützenswertes erleben. Aus diesem Grunde soll unser bereits jetzt sehr grünes Schulgelände ökologisch aufgewertet werden. Einige selten gewordene ursprüngliche Formen unserer heimischen Obstbäume wurden angepflanzt und ein Totholzstapel angelegt. Ergänzt werden muss die Achtung vor der Umwelt durch ein Wissen um ökologische Zusammenhänge. Daher werden die drängenden Probleme unserer Zeit (z.B. Klimakatastrophe, Verschmutzung der Gewässer, Energieverschwendung) verstärkt im Unterricht behandelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen Möglichkeiten entdecken, selbst an einer Lösung dieser Probleme mitzuarbeiten, z. B. durch Müllvermeidung. Entwicklungsaufgaben:
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| Partner | |
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Wir wollen Erfahrungen und Lernen mit Partnern im Stadtteil, in der Gemeinde, in der Region und über Grenzen hinaus ermöglichen. | |
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In der Zeit eines immer mehr politisch, ökonomisch und gesellschaftlich zusammen wachsenden Europa erkennen wir die Notwendigkeit, diesen Prozess der Annäherung anzunehmen und aktiv in unsere schulische und unterrichtliche Arbeit einzubeziehen. Wir führen regelmäßige Austauschprogramme mit unseren Partnerschulen in Frankreich, Italien und Ungarn durch. Wir eröffnen Schülerinnen und Schüler unserer Schule vielfältige Möglichkeiten zum interkulturellen Lernen im europäischen Kontext. Als Schule im Stadtteil Mülfort ist es uns ein Anliegen, mit unterschiedlichen Partnern unseres Umfeldes zu kooperieren. So arbeiten wir z. B. mit dem BÜZ Römerbrunnen, dem Jugendzentrum an der Niers, diversen Sportvereinen und heimischen Künstlern, sowie unseren Nachbarschulen gerne zusammen. Unser Schulgebäude wird als Veranstaltungsort des Stadtteils genutzt. Wir nehmen die Angebote vieler kultureller Institutionen des städtischen Umfeldes (Theater und Museen) intensiv wahr. Bereits beginnend in der Jahrgangsstufe 5 werden Mädchen und Jungen sowohl im Lernbereich Arbeitslehre als auch in den Fächern Gesellschaftslehre und Deutsch auf Probleme und Schwerpunkte von Beruf, Arbeitswelt und Wirtschaft hingeführt. Geeignete Erkundungen in Handwerksbetrieben, landwirtschaftlichen Betrieben und Industrieunternehmen sind wichtige Lernorte. Um Mädchen die Entscheidung für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu erleichtern, werden im Fach Technik, je nach organisatorischen Möglichkeiten, nach Geschlechtern getrennte Lerngruppen gebildet. Ab der Jahrgangsstufe 8 werden unsere Schülerinnen und Schüler kontinuierlich im Unterricht und in speziell konzipierten Veranstaltungen (z. B. Themenwochen) mit dem Thema Berufsvorbereitung und Berufsorientierung vertraut gemacht. Vordringliches Ziel ist es, ihnen eine auf vielfältigen Informationen und Erfahrungen basierende Berufsentscheidung zu ermöglichen. In zwei Berufsorientierungswochen im Jahrgang 8 werden den Schülerinnen und Schülern konkrete Anlässe geboten, verschiedene Berufsbilder mit ihrer Lebensplanung zu verbinden und erfolgreiche Bewerbungsstrategien zu trainieren. In diesem Zusammenhang sind die IHK, die Kreishandwerkerschaft, die Bundesagentur für Arbeit uns wichtige Partner. Im Schwerpunkt kooperieren wir mit unserem Partnerunternehmen der NVV, der Innung des Kfz-Handwerks und verschiedenen Handwerksbetrieben. Darüber hinaus konnten wir Seniorengruppen, Vertreter von Krankenkassen und Vertreter unterschiedlicher Berufsgruppen für Gästetage und Informationsveranstaltungen gewinnen. In zwei Schülerberufspraktika in der 9. und 10. Jahrgangsstufe, die durch fächerübergreifende Unterrichtsprojekte begleitet werden, soll unseren Schülerinnen und Schülern der Übergang in die berufliche Ausbildung erleichtert werden, bzw. ihnen eine reflektierte Berufsentscheidung ermöglicht werden. Für Jugendliche in den Jahrgangsstufen 9 und 10, deren Interesse in besonderer Weise der Technik und Informatik gilt, bieten wir in einem Netzwerk mit dem Berufskolleg für Technik und den Ausbildungsfirmen Schlafhorst, SMS-Meer und Trützschler die Möglichkeit, mit Auszubildenden der Mechatronik einen Zukunftsberuf kennen zu lernen. Zur Bewältigung des komplexen Aufgabenfeldes bilden sich Kolleginnen und Kollegen durch Lehrerbetriebspraktika und betriebswirtschaftliche Seminare der Handwerkskammer weiter fort. Entwicklungsaufgaben:
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| Medienkompetenz | |
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Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler Kenntnisse und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die ihnen ein sachgerechtes und selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln in einer Mediengesellschaft ermöglichen. | |
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Medien sind zum einen Hilfsmittel des Lernens und der Entwicklungsförderung, zum anderen sind sie Teil der aktuellen Lebenswirklichkeit und der täglichen Erfahrungen unserer Schülerinnen und Schüler. Um unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichen, kompetenten Mitgliedern der Mediengesellschaft zu entwickeln, erwerben sie Kompetenzen
Es ist Aufgabe unserer Schule
Auf der Basis einer adäquaten Ausstattung der Schule mit modernen Medien (Informatikräume, Internetarbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler, Whiteboards, WLAN-Zone zur Nutzung von Laptops, Beamer- und Laptop-gestützter Unterricht in diversen Klassen- und Fachräumen) ist Mediennutzung und Medienerziehung Teil der Fachcurricula aller Fächer in allen Jahrgängen. Im Rahmen der Ergänzungs-Module im 8. + 9. Jahrgang Auch andere unsere curriculare Arbeit ergänzende Maßnahmen dienen der kritischen Medienerziehung, z. B.
Medienerziehung ist ein Schwerpunktthema der Schulpflegschaft. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrern, Eltern und Schülern koordiniert Fragen zur Medienerziehung und setzt geplante Projekte in enger Absprache mit der Schulleitung um. Neben dem kompetenten Umgang mit neuen Medien ist es der Schule ebenso wichtig im Sinne kritischen Kompetenzaufbaus Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit zu geben, Phasen in ihrem Leben zu erleben, in denen sie bewusst nicht mit Medien umgehen. Beispiele sind elektronikfreie Klassenfahrten oder Wandertage mit erlebnispädagogischen Elementen. Entwicklungsaufgaben:
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| Kontinuität | |
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Wir wollen bewährte Traditionen und Strukturen aus der Sekundarstufe I fortführen und vertiefen, um in unserer pädagogischen Arbeit eine Kontinuität zu erzielen, die für die Schüler Stabilität und gleichzeitig Offenheit für Entwicklungsprozesse gewährleistet. | |
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Dies bezieht sich insbesondere auf persönlichkeitsfestigende und demokratieübende Elemente unseres Schullebens. Konkret bedeutet dies die regelmäßige Einberufung von Jahrgangsratssitzungen und die Durchführung von Assemblies, wodurch die Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstorganisation und Mitbestimmung sowie die Kommunikationskompetenz unserer Schüler gefördert werden sollen. Durch die Vorstellung von Unterrichtsergebnissen in den Assemblies wird es für die Schüler immer selbstverständlicher aus der Fülle möglicher Präsentationstechniken, die für ein jeweiliges Thema passende auszuwählen. Gleichzeitig wird auch vor einem größeren Publikum zunehmende Sicherheit im Vortrag erreicht. Wir wollen Raum schaffen sich selbst auszuprobieren und für die Freude am Erreichen selbst gesteckter Ziele. Wir wollen die intensive menschliche Begleitung unserer Schüler weiter führen, indem wir zwei Beratungslehrer als verlässliche Ansprechpartner den Schülern bis zum Abitur zur Seite stellen. Sie helfen bei der Planung der Schullaufbahn und bei der Lösung von Konflikten. | |
| Gemeinschaft | |
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Beim Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II stellen wir uns der Herausforderung Schüler aus verschiedenen Schulformen mit ihren unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen zu einer neuen Gemeinschaft werden zu lassen. | |
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Schon zu Beginn des Jahrgangs 10 erhalten unsere Schüler zu diesem Zweck die Möglichkeit ein Oberstufenpraktikum zu absolvieren und sich so über ihre Zielvorstellungen hinsichtlich ihrer weiteren Schullaufbahn Klarheit zu verschaffen. Zudem findet für alle Schüler des zukünftigen 11. Jahrgangs eine Vorbereitungswoche statt, in der sie ihre Mitschüler und Kurslehrer kennen lernen, aber auch alle wichtigen Informationen für den erfolgreichen Besuch der Sekundarstufe II bekommen. Hierdurch erhalten sie Gelegenheit eventuelle fachliche Defizite aufzuzeigen und den Anschluss an die neuen Anforderungen zu finden. Diesem Anliegen folgt auch der Angleichunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, in dem eine individuelle Förderung der Schüler stattfinden soll. | |
| Kompetenzen | |
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Wir wollen Lernwege beschreiten, die es den Schülern ermöglichen über Fachgrenzen hinweg zu denken und sowohl eine hohe Fachkompetenz als auch Methodenkompetenz zu erwerben. | |
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Das fächerübergreifende Arbeiten setzen wir durch die phasenweise Kopplung zweier Fächer fort und intensivieren damit das parallele Arbeiten zwischen den Kursen. Das fächerverbindende Arbeiten wird darüber hinaus in Projektform während der ersten Themenwoche im Jahrgang 11 verpflichtend durchgeführt. Fachwissen wird so durch moderne Unterrichtsmethoden und durch schülernahes Arbeiten in Kursen vermittelt. Wir wollen die Schüler auf Studium und Arbeitswirklichkeit vorbereiten. Hierzu kooperieren wir mit Industrie und Hochschulen. Wir ermöglichen den Schülern Einblicke in Studium und Beruf durch Besuche der unterschiedlichen Institutionen und durch ein Betriebspraktikum, das in der Jahrgangsstufe 12 stattfindet und das die Grundlage für das Schreiben der Facharbeit darstellt. Entwicklungsaufgaben:
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